mit der Seagull unterwegs

Ich hatte mal wieder Lust, mit der Seagull unterwegs zu sein, also Film eingelegt, nach Kiel gefahren und die Gegend um den Schrevenpark unsicher gemacht, wo ich dann auf diese Magnolien stieß, von denen hier ein Ausschnitt zu sehen ist.

Dann durch die Straßen gestreift und dieses „Schmuckstück“ gefunden; wie lange das da wohl noch steht?

Film noch nicht voll (bei zwölf Bildern überlegt man halt jedes Bild, das ist digital ja anders…), also zum schönen Ostseestrand gefahren und auf die perfekte Welle gewartet (Seagull und Ostsee passen ja auch irgendwie zusammen…)

Wegen der kurzen Belichtungszeit von 1/300 Sekunde (kürzer geht bei der Seagull nicht) war die Blende recht weit auf, so dass man doch ziemliche Vignetten sieht, die durch die Bearbeitung noch verstärkt wurden. Aber ich finde, sie gehören so. Its not a bug, its a feature!

Sommer…

…in allen Variationen, fast schon ein bisschen viel „Sommer“, aber wir hatten ja auch viel „Winter“

Auf dem Weg zum Strand der obligatorische Mohn, abgelichtet mit der Nikon FM2

Am Strand dann fand ich diese Steinlinie, die ein unbekannter Künstler aus roten Steinen gelegt hatte, sicher als Huldigung an Andy Goldsworthy.

Und dann einfach nur „chillen“ und im geeigneten Moment auf den Auslöser drücken, hier mit der Rollei 35. Die Farben sind am Strand immer so, liegt wohl am UV-Licht

Gefallener Engel

Ist schon eine Weile her, sowohl das Bild, als auch der letzte Beitrag hier. Für letzteres gelobe ich Besserung und beginne also mit diesem Bild, das ich an der Kieler Förde aufgenommen habe, und zwar mit der Agfa Isolette III, die ich wieder mal im Einsatz hatte. Es handelt sich um einen toten Schwan, den ich in der Nähe von Dänisch-Nienhof fand

Bevor es losgeht…

… mit den Touristen habe ich noch schnell das gute Wetter genutzt, um mal wieder nach Laboe zu fahren.  Dort hat es ja im Winter ziemlich viel Sand weggespült, aber das haben sie ganz gut wieder hingekriegt (Strand scheint im Land wichtiger zu sein als die Schlaglöcher…) Also auf zu Susannes Strandlädchen (hier mit der Olympus e-500 aufgenommen und leicht gecrosst)

Ansonsten war wenig los mit schönem Wetter; irgendwie ist es immer so: man fährt bei gutem Licht los und kurz vorm Ziel möchte man am liebsten umkehren. Hier also zwei SW-Umsetzungen mit maritimem Flair, ebenfalls Olympus e-500

Nachtrag

Nach dem Leuchtturmbesuch waren wir dann noch im Watt ein bisschen wandern. Kommt man ja nicht so oft hin, wenn man an der Ostsee wohnt. Ich weiß noch, als ich vor über 20 Jahren in den Norden zog und hörte, dass ich in Kiel landen würde, stellte ich mir das so ähnlich vor wie in Cuxhaven, wo ich als Jugendlicher mal in Urlaub war, also Elbmündung und Nordsee.  Ich war ziemlich enttäuscht, als ich dann das Ostseeflair mitbekam… Mittlerweile finde ich die Ostsee eigentlich interessanter als die Nordsee, ist irgendwie facettenreicher; die Landschaft sowieso. Was fehlt, ist allerdings das Watt… Dat hat wat… Hier nun also meine beiden Töchter im Watt!

Kein anderes Bier…

Hab immer gedacht, dass die Werbung für diese Biersorte den Leuchtturm von Westerhever zeigt, was aber nun definitiv falsch ist. Gibt man aber in die Bildersuche bei Google „Jever Leuchtturm“ ein, kriegt man genau den hier.  Fährt man also hin, steigt erwartungsvoll auf den Deich, und dann… dahinten steht er, aber sonst nur plattes Marschland, weit und breit keine Dünen, in die man sich im duhnen Zustand zurück sinken lassen könnte, weiter hinten dann das Watt. Also mal eben zum Leuchtturm, ich kann nur sagen: Das zieht sich! Nächstes Mal sind die Fahrräder dabei. Dann wollten wir natürlich auch noch etwas im Watt wandern, also insgesamt waren wir drei Stunden auf den Beinen. erst war der Himmel auch nicht so doll, eigentlich nur eisgrau, dann gab es doch noch ein paar Wölkchen und Sonnenbrand sowieso…

Jetzt ein bisschen mit der Bildbearbeitung gespielt und den Leuchtturm mal bei Mondschein besucht…

Als letztes noch ein einfaches Grabenbild, leider vorne ziemlich unscharf, aber ich finde es trotzdem noch sehenswürdig…

Strand- und Hafenszenen aus Laboe

war zuletzt mit der Horizon 202 (Panoramakamera im Kleinbildformat) in Laboe, als Film habe ich den Konica Monochrome VX 400 benutzt (Schwarzweißfilm, der im C41-Prozess entwickelt wird)

Ich habe bis heute nicht begriffen, warum der Ort „Labö“ ausgesprochen wird, Itzehoe und Bad Oldesloe dagegen nicht. Eine Eigenart des Nordens wohl.

Glücksburg

Das war letztes Jahr im Oktober, ein schönes warmes Herbstlicht. Neben diversen anderen Kameras hatte ich die Minox dabei. Manchmal macht sie ganz stimmungsvolle Bilder, wenn auch die Schärfe nicht so ist wie im Mittelformat. Hier der Jachthafen.

Die Olympus E500 war auch mit dabei, und daher hier noch drei Bilder von dem geheimnisvollen Ufer an der Förde bei Glücksburg. Hierzu gleich eine Filmempfehlung: Der Film „Die blaue Grenze“ spielt in dieser Gegend, ist meines Erachtens sehr sehenswert (siehe hier…)

Bei diesen Bildern habe ich ein leichtes Tonmapping durchgeführt und dieses dann als Ebene über das Original gelegt und verrechnet.