das große Gekrabbel…

…fand sich neulich vor meinem Briefkasten, ein Nest mit geschätzt 100 – 150 Minispinnen, die sich da alle sichtlich wohlfühlten. Leider kam ich mit dem Makro nicht ganz so ran, wie ich es gern gewollt hätte, so dass es nur Ausschnittvergrößerungen mit reichlich Artefakten gibt. Ich finds trotzdem sehenswert, sowohl in SW als in Coleur

Bonjour Tristesse

Der Winter lässt ja nicht locker, und er hat auch nicht nur die Seiten der „Blauen Stunde“. Die Bilder hier sind zwar schon eine Woche alt, passen aber sehr gut zur heutigen Stimmung; Nebel, grau, Reste von Schnee.

Als erstes führt der Weg an diesem verlassenen Haus vorbei, das nur auf den Abriss wartet.

Dann geht es ins freie Feld, wo der Wind schneidend in die Kleider fährt.

Und nun ist Winter

Wieder mal lange nichts hier gezeigt. Eben doch mehr Schnecke als Schwalbe; macht aber nichts. Auch der Winter hat ja bekanntlich seine Reize, und die letzten Jahre sind ja auch wieder etwas winterlicher geworden, so mit Eis und Schnee und eingefrorenen Wasserleitungen.

Hier nun einige Bilder aus dem letzten Monat; eine Wanderung gegen Abend durch unsere verschneite Gegend.

Dem Herbst auf der Spur…

oder doch noch ein letztes Aufbäumen des Sommers? Am letzten Sonntag war ich mal wieder im Dosenmoor, das Heidekraut blühte noch, es war recht spät, daher ein schönes Licht, wenn es auch sehr schwül war. Irgendwann hörte ich jemanden rumbrüllen und dachte noch, dass da vielleicht irgendwelche Rowdies unterwegs wären. Aber weit gefehlt! Es war ein Schäfer mit seiner Herde, der seinem Hund die Befehle zurief. Sehr idyllisch, fast ein bisschen Hermann Löns-Gedöns. Beim Weiterwandern sah ich dann im Heidekraut merkwürdige Kugeln, ca. 1,5 cm Durchmesser, und beim genauen Betrachten war es eine Kolonie von Wespenspinne, die ihre Kokons bewachten. Und weil ich zufällig meine Olympus E-PL2 dabei hatte und auch noch mein Makroobjektiv…

Hier also in der Reihenfolge des Erzählens die Bilder…

Nachtrag: Dann hab ich noch Paparazzo gespielt und Spiderman heimlich beim Sonnenbad fotografiert. Eine andere Spinne erfreut sich gerade an eine erbeuteten Biene. Alles im Heidekraut… grausame Idylle

Lange nichts mehr…

geschrieben und gezeigt, weil alles irgendwie eingeschlafen war. Woran es liegt? Der Beruf fordert jetzt einiges mehr an Arbeit und Zeit (gibt aber kein höheres Gehalt), außerdem war der letzte Sommer nicht so, der Winter kalt und ohne Schnee, mit anderen Worten, immer eine andere Ausrede. Damit soll jetzt Schluss sein, darum jetzt hier zwei erste Bilder aus der Natur.

Auch totes Holz hat manchmal seine Reize. So gesehen auf dem Bonner Venusberg.

Da war ich als Jugendlicher gerne, einige Teiche im Lohmarer Wald; war eine schöne Zeit damals und alles hat sich wahnsinnig verändert (nur ich nicht…) Aber wenn man in die Spiegelungen schaut, kommt manches wieder hoch…

 

Neues vom Silbersee

An diesem Wochenende war es noch einmal richtig warm und dabei sehr drückend. Trotzdem bin ich zum „Silbersee“ gefahren, der eigentlich nur ein Tümpel hier in der Nähe ist, aber recht idyllisch gelegen. Ich hatte das 50 mm Analogobjektiv mit dem Adapter vor die Olympus E-PL2 geschnallt, und das ist dabei herausgekommen. Beim dritten Bild habe ich bewusst auf Unschärfe eingestellt, um nur die Lichtstimmung mit dem Bokeh auszudrücken.

 

Denk mal…

… hab ich mir gedacht, und dann bin ich mit der Olympus E-PL2 in den Schlossgarten in Kiel gezogen, wo das Kriegerdenkmal von 1870/71 steht. Da bin ich oft dran vorbei gefahren und wollte mirs immer mal anschauen. Hab ich also gemacht. Besonders faszinierend fand ich die beiden flankierenden Löwen, die ich hier mal im Portrait wiedergebe. Da hab ich im übrigen ein 55mm analoges Objektiv benutzt (Revuewieauchimmer), passt mit M-42-Adapter hervorragend an die E-PL2; da werden wohl noch andere Objektivschätze aktiviert…

Sommer…

… nennt sich die Veranstaltung; nun kommt man langsam zur Ruhe nach der stressigen Frühsommerzeit (ist die stressigste Zeit im Jahr – außer Weihnachten vielleicht – und leider wohl auch eine der schönsten Zeiten) und dann ist alles nur noch grau in grau. Heute Morgen mal Sonne, jetzt wieder schwarze Gewitterwolken, danach wohl wieder ein fröhliches Steingrau.

Da passt diese Akelei ganz gut:

irgendwie erinnert mich das an Baudelaires „Fleur Du Male“

aber auch Rosen gibts, wenn auch schon ganz schön abgeblüht; vielleicht gibt es ja dieses Jahr noch eine zweite Saison.

Und schließlich noch eine Erinnerung an den Beginn des Blogs: zwischen Schnecke und Schwalbe immer schön ruhig mit den jungen Pferden; es kommen auch wieder fotografischere Zeiten!

Frohe Weihnachten!

Der erste Feiertag ist fast schon vorbei, draußen zeigt das Thermometer 11 °C minus an und es ist wirklich ein weißes Weihnachtsfest, das wir uns all die Jahre wünschten. So mögen denn die Christenmenschen der Geburt ihres Heilandes angemessen gedenken, und alle anderen seien zur Mitfreude eingeladen… Die Hagebutten fand ich kürzlich vor unserer Haustür, und ich finde sie sehen einbisschen wie Weihnachtsbaumkugeln aus…