3. Advent

In dieser so besinnlichen Zeit hat man leider oft keine (Zeit). Daher komme ich erst an diesem Wochenende dazu, die Film einzuscannen, die ich vor zwei Wochen nach Wintereinbruch hier gemacht habe. Inzwischen taut es heftig, dazu Regen und Sturm, aber der nächste Schnee ist schon angesagt. Hier nun Bilder, die ich mit der Kiev 60 auf Agfa Optima 100 gemacht habe,

Nun ists nicht mehr so heiß

… und man kann wieder vor die Tür gehen und den Sommer endlich genießen. So war ich dann mit der Kiev 60 unterwegs und hatte das Weitwinkel dabei. Dann zum Postsee (bei Preetz) und diese Wolke eingefangen…

Zu Hause dann im Abendlicht noch mal meine Bonsai-Versuche festgehalten…

andern Tags dann in Kiel unterwegs, da steht in der Nähe der Forstbaumschule eine Villa mit Röschen. Wer nach Kiel kommt, sollte sich das Restaurant „Forstbaumschule“ näher ansehen. Vielleicht mach ich da mal ein paar Bilder demnächst. Hier erst mal die Rosenvilla!

War lange still hier…

obwohl das Winterwetter so manche Motive geboten hätte. Aber entweder hatte man keine Zeit, oder das Wetter spielte wieder verrückt, oder es war einfach zu riskant bei den Straßenverhältnissen, mal raus zu fahren und was anderes zu sehen…

Jetzt sprießen die Krokanten wieder, die erste Radtour ist gemacht, und – da analog – gibt es erst jetzt eine kleine Winternachlese.

Das ist nochmal die Kate aus dem Dorf; als ichs nochmal fotografieren wollte, trat die Besitzerin vor die Tür und fragte mich vorwurfsvoll: „Wieso fotografieren Sie mein Haus?“ Ich sagte, dass ichs halt schön fände. Werde es wohl nicht wieder ablichten, obwohl ohne Hilfsmittel von einer öffentlichen Straße rechtlich nichts dagegen spricht. Hier also mein möglicherweise letztes Bild dieser Kate (auch andere Mütter haben schöne Töchter…)

Ich selbst war ja immer schön warm angezogen; geht man nackt, ist man ziemlich schnell eingefroren.

Dreibeiniges Pferd im Schnee – nee… Das vierte Bein ist etwas verborgen. Es sieht zwar aus wie Blitzreflexe, aber das Weiße auf der roten Decke sind Schneereste, nachdem sich das Tier im Schnee gewälzt hat.

Zum Abschied vom Winter gibts hier noch einen Sonnenuntergang. Da waren sogar Tierspuren im Schnee, es hatte also ausnahmsweise mal einige Tage nicht neu geschneit.

Jetzt aber genug des Winters….

Oldtimertreffen in Lütjenburg

Ich hab gedacht, da fahr ich mal hin, und es war schon sehr beeindruckend, diese alten Autos in so einer anheimelnden Stadt wie Lütjenburg zu sehen. Wenn man diese liebevollen Designs sieht, fragt man sich doch, was von dem bleibt, was heute so in Mode ist. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass mein Auto in 50 Jahren noch für irgendwen von Interesse ist, es sei denn, dass es dann gar keine Autos mit Benzinmotoren gibt, wer weiß…

Hinter der Holtenauer Schleuse…

wo der Nordostseekanal in die Kieler Förde mündet, findet sich eine stimmungsvolle maritime Atmosphäre am Tiessenkai. Oft liegen dort ältere Segelschiffe, wie zum Beispiel die „Eye of the Wind“ .  Aus dem alten Laden von Hermann Tiessen (zuletzt unter Günter Tiessen [ein Kieler Tatort zeigt den Laden noch aktiv]) wurde mittlerweile das Schiffercafe Kiel geworden, urgemütlich kann man da seinen Kaffee genießen und bei Tangomusik auf die Eye of the Wind schauen…

Und so sieht das Schiffercafe von innen aus (war leider ein bisschen dunkel, aber die Stimmung kommt sicher rüber.

Nachtrag

Nach dem Leuchtturmbesuch waren wir dann noch im Watt ein bisschen wandern. Kommt man ja nicht so oft hin, wenn man an der Ostsee wohnt. Ich weiß noch, als ich vor über 20 Jahren in den Norden zog und hörte, dass ich in Kiel landen würde, stellte ich mir das so ähnlich vor wie in Cuxhaven, wo ich als Jugendlicher mal in Urlaub war, also Elbmündung und Nordsee.  Ich war ziemlich enttäuscht, als ich dann das Ostseeflair mitbekam… Mittlerweile finde ich die Ostsee eigentlich interessanter als die Nordsee, ist irgendwie facettenreicher; die Landschaft sowieso. Was fehlt, ist allerdings das Watt… Dat hat wat… Hier nun also meine beiden Töchter im Watt!

Kein anderes Bier…

Hab immer gedacht, dass die Werbung für diese Biersorte den Leuchtturm von Westerhever zeigt, was aber nun definitiv falsch ist. Gibt man aber in die Bildersuche bei Google „Jever Leuchtturm“ ein, kriegt man genau den hier.  Fährt man also hin, steigt erwartungsvoll auf den Deich, und dann… dahinten steht er, aber sonst nur plattes Marschland, weit und breit keine Dünen, in die man sich im duhnen Zustand zurück sinken lassen könnte, weiter hinten dann das Watt. Also mal eben zum Leuchtturm, ich kann nur sagen: Das zieht sich! Nächstes Mal sind die Fahrräder dabei. Dann wollten wir natürlich auch noch etwas im Watt wandern, also insgesamt waren wir drei Stunden auf den Beinen. erst war der Himmel auch nicht so doll, eigentlich nur eisgrau, dann gab es doch noch ein paar Wölkchen und Sonnenbrand sowieso…

Jetzt ein bisschen mit der Bildbearbeitung gespielt und den Leuchtturm mal bei Mondschein besucht…

Als letztes noch ein einfaches Grabenbild, leider vorne ziemlich unscharf, aber ich finde es trotzdem noch sehenswürdig…

Der Sommer schreitet voran…

… schneller als man denkt. Dabei ist das leider gleichzeitig mit die stressigste Zeit im Jahr, darum herrscht hier erst mal Stille. Aber zwischendurch dann doch wieder mal was Neues.

Neulich machte mich ein Kollege aufmerksam auf ein Mohnfeld in der Nähe von Preetz/Holst., und da bin ich dann mal mit der Kiev 60 hin. Es war wirklich wunderschön, was allerdings fehlte war irgendein Blickfang. Trotzdem will ich die Bilder hier mal zeigen. Man kann halt nicht alles haben…

Demnächst gibt es hier sicher wieder mehr zu sehen.