Mal was Neues

Da ich hier immer seltener poste, habe ich mir als Motivationsschub mal das CMS Koken angeschaut und gleich ein zweites Photoblog eingerichtet, in dem ich mehr Photos und weniger Text ablegen möchte. Dieses Blog hier behalte ich bei; vielleicht lasse ich ja die analoge Photografie wieder aufleben, dann wäre das sicher ein guter Ort.

Schaut doch auf jeden Fall mal ab und zu vor bei, sowohl hier, als auch auf

Gerds-Photoauslese.de

sic transit gloria mundi

So fährt dahin die Pracht der Welt…*

Diese Mumie eines Eichhörnchens fand ich neben einem Radweg auf dem Asphalt. Darf man das fotografieren? Ich denke, nein, wenn es um Gruseleffekte und dergleichen geht. Ich denke, ja, wenn man Ehrfurcht vor dem Lebendigen hat und das Bild als Meditation der Endlichkeit auch unsreres Lebens versteht.

*zum Zitat

das große Gekrabbel…

…fand sich neulich vor meinem Briefkasten, ein Nest mit geschätzt 100 – 150 Minispinnen, die sich da alle sichtlich wohlfühlten. Leider kam ich mit dem Makro nicht ganz so ran, wie ich es gern gewollt hätte, so dass es nur Ausschnittvergrößerungen mit reichlich Artefakten gibt. Ich finds trotzdem sehenswert, sowohl in SW als in Coleur

leichte Beute

auf dem Bauch liegend mit dem Makroobjektiv, war die Schnecke eine leichte Beute für mich, ein Känguruh etwa wäre schwieriger (vor allem mit dem Makro). Und das Gänseblümchen (Bellis Perennis) war wohl der Schnecke eine leichte Beute. Tempomäßig unterscheide ich mich wieder mal nicht so sehr von der Schnecke, was das Posten angeht…

Schon vorbei?

Der Winter? War ja nicht so viel in diesem Jahr. Winterschuhe hab ich gar nicht gebraucht, Schnee gabs einmal ein winziges bisschen und richtig kalt wars auch nur kurze Zeit. Just in dieser Zeit habe ich dieselbe genutzt, um am Großen Plöner See nach Eisformationen zu suchen, die sich bei starker Kälte und bewegtem Wasser am Ufer bilden. Und sonnig war auch; hier also meine Eiswelt.

Und dann kommt die Abendstimmung, was soll man sagen, Silbersee und Abflug…

noch was aus sonnigeren Tagen…

… das Bild habe ich an der Kieler Förde im August gemacht, auch wenn der Name des Forschungsschiffes schon an den Winter denken lässt. Es war ein Testfilm mit meiner „neuen“ alten Minox 35 GL; leider war bei meiner ersten Kamera im letzten Herbst der Spannhebel abgebrochen. Diese „neue“ Kamera hat aber leider den Nachteil, dass der Verschluss unzuverlässig ist, heißt etliche Bilder wurden in reinem Weiß belichtet. Nun habe ich mittlerweile die 3. Minox am Start, und die tut, was sie soll. Aber davon ein anderes Mal mehr.

Nicht viel…

mit der Kamera unterwegs gewesen in diesem Sommer. Am Wetter kanns ja nicht gelegen haben. Daher heute nur ein Bild, das ich zudem noch gegen meine Gewohnheit mit einem Overlay versehen habe. Ich finde, es passt so. Es ist das historischen Funden nachgebaute Wikingerdorf im Wikingermuseum Haitabu, aufgenommen vom Dannwerk aus.

Und wer weiß, vielleicht kommt ja noch was…

Neuer Botanischer Garten Kiel

Dort war ich am Himmelfahrtstag. Überall Frühling, Farben über Farben. Als Fotograf neigt man da gerne zum kitschigen „Plümchenbild“. Da dachte ich mir, übe Enthaltsamkeit und lass mal die Farbe weg, kümmere dich mehr um Formen und Strukturen. Auf meiner Olympus E-PL2 hatte ich ein Makroobjektiv, Stativ hatte ich leider nicht dabei, hätte in der Menge wohl auch nur gestört. So liegt die Schärfe nicht immer ganz da, wo sie eigentlich hingehört, aber eine leichte weiche Unschärfe hat ja auch manchmal was, vor allem im Gewächshaus, da ist die Belichtung ja etwas länger nötig (Für den Farntrieb waren es 1/80 Sekunde bei Blende 3,6)

Hier also erst einmal zwei Farne aus dem Gewächshaus, eine Kaktusblüte und ein Trollblume (natürlich nicht aus dem Gewächshaus)

Und dann  noch drei Bilder, bei denen die Strukturen interessant sind (frage mich bitte niemand nach den Namen der Pflanzen…)